Jeder möchte den Führerschein schnell machen, gar keine Frage. Jedoch sollte man auch bedenken, daß man später als unerfahrener Fahranfänger allein auf der Straße ist. Wenn dann die Praxis fehlt und man unsicher ist, wird man schnell zur Gefahr für sich und andere.
Ein schnell erworbener Führerschein führt dann schnell auch zu Unfällen. Viele Jugendliche gehen dieses Risiko ein, denken bei dem Wort Risiko aber nur an Gefahren für sich selbst. Daß sie das Leben anderer Familien, Väter, Mütter, Jugendliche und Kinder zerstören können, ist ihnen meist nicht bewußt.

Führerschein: schnell machen oder sich Zeit nehmen?

Am meisten lernt man aus seinen Fahrstunden, wenn man danach genügend Zeit hat, das Erlernte auch zu verarbeiten. Das bedeutet, wenn man den Führerschein neben der Schule oder der Ausbildung macht, daß man z.B. zwei bis dreimal die Woche Fahrstunden nimmt. So braucht man auch nur wenige Wochen und man hat den besten Gegenwert für sein Geld bekommen.

Warum einen Führerschein schnell machen?

Einige Fahrschulen bieten den Erwerb des Führerscheins in 7 Tagen bis zwei Wochen an. Das ist nur in einem sehr kompakten Zeitplan möglich.

Das Problem ist ja nicht die Bedienung des Fahrzeuges (wobei einige allein schon für das Erlernen des Kuppelns ein Woche brauchen), sondern die Beobachtung von Verkehrszeichen und Verkehr. Dazu darf man nicht mehr einen Gedanken an die Bedienung des Fahrzeuges verschwenden. Das muß vollkommen automatisch laufen. Erst dann kann man sich auf den Verkehr konzentrieren. Man sollte sich daher überlegen, ob es sich wirklich lohnt, den Führerschein schnell zu machen.

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